Alsterarkaden um 1900
Die Alsterarkaden sind ebenfalls in der Folge der großen Katastrophe 1842 entstanden, als etwa ein Viertel der Hamburger Altstadt abbrennt. Der Hamburger Architekt und Stadtplaner Alexis de Chateauneuf entwirft, inspiriert von einem Italienaufenthalt, für die Westseite des Alsterfleets einen Arkadengang mit Rundbögen. Die ursprünglich ockergelb angestrichenen Alsterarkaden werden erst später ihre charakteristische weiße Farbe erhalten. Um 1900 sind sowohl die Mellin Passage als auch Ladage & Oelke bereits Teil der Ladengeschäfte in den Alsterarkaden. Das Hotel St. Petersburg in der Bildmitte am Eingang der Alsterarkaden ist jedoch längt Geschichte.
Zentral im Bildhintergrund ist die Alte Post zu erkennen, welche etwa zeitgleich mit den Alsterarkaden ebenfalls nach Entwürfen von Alexis de Chateauneuf Mitte des 19. Jahrhunderts realisiert wird. So ist auch bei diesem Gebäude der italienische Einfluss unverkennbar, optisch an Florenz oder die Toskana erinnernd. Die Alte Post ist um 1850 das größte Verwaltungsgebäude Hamburgs. Ende des 19. Jahrhunderts zieht die Oberpostdirektion jedoch an den Stephansplatz um. Das Gebäude fällt an die Stadt zurück und wird bis in die 1970er Jahre vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv genutzt.
| Ort | Hamburg |
| Autor | Future History |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern Straße/Verkehr |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain) |
| Bildquelle | Wikimedia Commons |
| Urheber | Unbekannt |