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Alte Synagoge | um 1900

Heimat der jüdischen Gemeinde bis zur Pogromnacht 1938.

Über einen Zeitraum von 400 Jahren ist es Menschen jüdischen Glaubens nicht erlaubt, in Freiburg zu wohnen. Erst 1809 erhalten sie in ganz Baden Niederlassungsfreiheit und so bildet sich auch in Freiburg über die folgenden 50 Jahre wieder eine jüdische Gemeinde. 1869 kann diese aus eigenen Mitteln und dank Spenden die Summe für den Bau einer Synagoge aufbringen, welche ein Jahr später feierlich an dieser Stelle eingeweiht wird. Der Architekt ist Georg Jakob Schneider, welcher 10 Jahre zuvor schon das Colombischlössle geplant hat. Als Schüler von Christoph Arnold entwirft auch Schneider seine Gebäude im Stile des Historismus.

In der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 werden im gesamten Deutschen Reich Synagogen, Betstuben, Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Familien zerstört. In Freiburg zünden SS und SA Männer die Synagoge an und die bereit stehende Feuerwehr erhält Anweisung, nur die anliegenden Gebäude zu schützen. Es dauert fast 50 Jahre bevor in unmittelbarer Nähe zum Münster die jetzige Synagoge erbaut und 1987 eingeweiht wird.

Ort Freiburg im Breisgau
Autor Romalu3
Kategorien
Erinnern
Synagoge
Suchbegriffe / Tags
Pogromnacht
Reichskristallnacht
Juden
Synagoge
Jakob Schneider
SS
SA
Betstube
Nationalsozialismus
Reichspogromnacht
80 Jahre Reichspogromnacht 2018
Pogrom
Lizenz Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain)
Bildquelle
www.alt-freiburg.de
Urheber
Unbekannt
Urheber Vergleichsbild
Romalu3
Lizenz Vergleichsbild Alle Rechte vorbehalten

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