Alte Synagoge um 1930
Die Alte Synagoge in Freiburg wurde in den Jahren 1869/70 erbaut und war mit dem Gemeindehaus das Zentrum der jüdischen Gemeinde. Wie viele andere Synagogen in Deutschland wurde sie am 9. November 1938, also in der Reichsprogromnacht, von der SS in Brand gesetzt. Nach den Brandstiftern wurde nie gefahndet. Die Feuerwehr machte keinerlei Anstalten, den Brand zu löschen sondern achtete nur darauf, dass das Feuer nicht auf die benachbarten Gebäude übergriff. In der lokalen Tageszeitung wurde die Brandstitung explizit überhaupt nicht erwähnt, sondern nur allgemein bemerkt, dass es einige Übergriffe auf Synagogen im Land gab.
Seit 2017 erinnert ein Brunnen, der auf den Umrissen der Alten Synagoge erbaut worden ist, an dieses gewaltvolle Ereignis. Mit der Nacht des 9. Novembers 1938 erhielt in die Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bürgerinnen und im Nationalsozialismus die entgrenzte Gewalt Einzug.
Nach dem Ende des Nationalsozialismus 1945 bildete sich mit der Zeit wieder eine jüdische Gemeinde in Freiburg. Die heutige Synagoge befindet sich in der Nähe des Münsterplatzes.
| Ort | Freiburg im Breisgau |
| Autor | Lessing |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern Synagoge Platz/Park |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Universität_Archiv Freiburg_D0015_346 |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Alte Synagoge |
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