Badbrünnle um 1960
Der Schalenbrunnen aus Jurakalk in der Badstraße wird 1909 erstmals erwähnt. Hinter dem Brunnen befindet sich der Verteiler der von der Blankenhorn-Thermalquelle herführenden Wasserleitung. Die am Schwimmbad gelegene Thermalquelle mit einer relativ konstanten Wassertemperatur um 20 Grad Celsius war 1859 von Nikolaus, Adolph Friedrich und Reinhard Blankenhorn gefasst worden. Vom Verteiler in der Badstraße aus werden über fünf Röhren das „Badbrünnle“, weitere Brunnen in der Oberstadt sowie der Bürgerhausteich mit Wasser versorgt.
Ursprünglich direkt an der Straße gelegen, wurde der Brunnen in den 1960er Jahren infolge der Neugestaltung der Badstraße und der damit verbundenen Bauarbeiten teilweise durch Teer überdeckt. Das Brunnenbecken wurde 1986 bei einer Neugestaltung von Steinmetz Eckert gehoben, restauriert und mit einem neuen Kranz versehen. Bei der Umgestaltung des Stadtparks, im Anschluss an den Bau der östlichen Allee, erhielt der Brunnen seinen heutigen Standort.
Anfang Dezember 2016 wurde der Brunnen von Unbekannten mit Gewalt gesprengt. Die Zukunft des Badbrünnles war ungewiss. Diskutiert wurden verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise die Anfertigung eines neuen Trogs oder die Entfernung des gesamten Brunnens. Dank der Müllheimer Steinmetze Matthias Wineberger, Michael Deiß und Markus Eckert konnte das Badbrünnle erhalten werden. In zeitaufwändiger und mühevoller Arbeit wurden die Bruchstücke des Brunnentrogs wieder zusammengefügt. Im Juli 2017 konnte der wiederhergestellte Brunnen bei einer kleinen Feier eingeweiht werden.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Markgräfler Museum Müllheim |
| Urheber | Fotohaus Glaubrecht |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Lukas Müller |
| Zugeordnete Touren | Müllheimer Brunnenweg |