Brauchtumsbrunnen
Mit der Errichtung des „Brauchtumsbrunnens“ an der Ecke Hauptstraße – Werderstraße würdigte die Stadt das städtische Brauchtum, das sich insbesondere in den vielen Narrengruppen von Kernstadt und Stadtteilen zeigt.
Das auch dank großzügiger Spenden ermöglichte und aus Bronze gefertigte Kunstwerk wurde nach bester Narrentradition am 11. November 1989 um 11:11 Uhr eingeweiht.
Aus einem Wettbewerb war der Entwurf des in Zell am Harmersbach lebenden Künstlers Armin Göhringer als Sieger hervorgegangen. Der kreisförmige Grundriss des Brunnens versinnbildlicht den ewig wiederkehrenden Jahreskreis als Grundlage des Brauchtumsgeschehens. Die Figuren in den mittleren Ebenen zeigen „Hisgier“ und „Uffertbrut“ aus den Stadtteilen sowie den 1958 geschaffenen Müllheimer „Hudeli“ mit seinem „Hudelinchen“, dazu den „Wii-Küfer“, den „Türken“ aus der Unterstadt sowie „Dorfzottel“ und „Heidenmännchen“. Oben ist das Scheibenschlagen dargestellt, ein alter Brauch im Markgräflerland nach Aschermittwoch.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Lukas Müller |
| Urheber | Lukas Müller |
| Zugeordnete Touren | Müllheimer Brunnenweg |