Das Runtingerhaus
Eines der berühmtesten Häuser Regensburgs war das Runtingerhaus. Die heutige Präsentationsform gleicht aber keinesfalls der des Mittelalters. Die jetzige Gestalt ist vielmehr ein Ergebnis mehrerer Bauphasen. Die Existenz des Namens Runtingerhaus ist ebenfalls sehr kurzlebig. Dafür ist uns die mittelalterliche Fassade in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben.
Schon beim ersten Betrachten fällt auf, dass das Erscheinungsbild von dem, der anderen Patrizierhäuser abweicht. Ins Auge sticht der Treppengiebel, die Zinnenbekrönung und die vielen gotischen Fenster.
Den Kern der ersten Bauphase, welche im 12. Jahrhundert einsetzte, bildete ein Turm. (Zu diesem wird hier ein Grundriß zur Veranschaulichung gezeigt.) Dieser Turm zählte zu den ersten Steinbauten der Donaustadt.
Didaktischer Kommentar:
Kannst du die erwähnten Treppengiebel erkennen? Was unterscheidet dieses Haus von einem modernen Haus?
Anwort:
SuS müssen sich auf die behandelte Zeit ernsthaft einlassen, gleichsam deren Horizont rekonstruieren. Das geschieht hier mit dem Vergleich von heutigen Bauten und dem Bau des Runtingerhauses.
Aus:
Bauer, Karl: Regensburg. Aus Kunst-, Kultur- und Sittengeschichte, Regensburg 1994.
Boll, Walter: Das Runtingerhaus in Regensburg. In: VHVO 120, 1980, S. 25-57.
| Ort | Regensburg |
| Autor | Stadtgeschichte... |
| Kategorien | Stadtbild Rekonstruktion |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain) |
| Bildquelle | Das Runtingerhaus 1250 |
| Urheber | Walter Boll |
| Zugeordnete Touren | Mittelalterliches Handelszentrum Regensburg |