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Die Neue Synagoge 1912

Eine kurzweilige Hoffnung der jüdischen Gemeinde

Unter allzeitiger Schutzbekundung durch den damaligen Bürgermeister Otto Geßler wurde die Neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde Regensburg am 29. August 1912 feierlich eingeweiht. Nachdem die alte Synagoge, die sich bisher behelfsmäßig in einem Patrizierhaus in der Unteren Bachgasse 5 befand, stark baufällig wurde, ging der Wunsch der jüdischen Gemeinde, nach einer erhofften, besseren Zukunft kurzweilig in Erfüllung: Der Architekt Joseph Koch errichtete in der Schäffnerstraße die Neue Synagoge mit angeschlossenem Gemeindehaus, mit Werktagsbetsaal, Schule und Mikwe, das sich westlich neben der Synagoge befand.

 

Fragen und Arbeitsaufträge

1) Achte auf die Größendimensionen der Synagoge im Vergleich zu den umliegenden Häusern. Wie denkst Du, haben Teile der nicht-jüdischen Bevölkerung auf den Bau der Synagoge 1912 reagiert?

2) Denke an die aktuelle Situation in Jerusalem, wo jüdische, christliche und muslimische Heiligtümer dicht an dicht stehen und das religiöse Zusammenleben zwischen den drei Religionen immer wieder zu Konflikten führt. Wie denkst Du, war das Zusammenleben zwischen Juden und Christen am Beginn des 20. Jahrhunderts in Regensburg? Begründe Deine Meinung!

 

Literaturhinweise

Angerstorfer, Andreas/Berger-Dittscheid, Cornelia/Berger, Hans-Christoph: Verlorene Tempel. Synagogen in Regensburg von 1788 bis 1938, in: Denkmalpflege in Regensburg, Bd. 10. Regensburg 2006, S. 112-141.

Bierwirth, Waltraud/Himmelstein, Klaus: Das Novemberpogrom 1938 und der lange Weg zu einer neuen Synagoge. Regensburg 2013, S. 6.

(LK)

Ort Regensburg
Autor Stadtgeschichte...
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Synagoge
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Synagoge
Juden
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Jüdisches Leben
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Die Neue Synagoge Regensburg
Urheber
© Bilddokumentation Stadt Regensburg
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