Dorfkirche Kapern 1906
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Die Dorfkirche Kapern ist ein bemerkenswertes Beispiel neoromanischer Architektur und prägt das Ortsbild von Kapern. Sie wurde in den Jahren 1856 bis 1860 unter der Leitung des renommierten Architekten Conrad Wilhelm Hase erbaut und stellt eine dreischiffige Basilika im Stil mittelalterlicher Kirchenbauten dar.
Die Dorfkirche wurde als massiver Ziegelbau errichtet und weist ein Querhaus sowie eine kunstvolle Innenausstattung auf. Besonders beeindruckend ist die ornamentale Jugendstilausmalung von 1905. Zu den weiteren Highlights zählen Wandbilder des Dresdners Karl Andreä aus dem Jahr 1870, ein Taufbecken, das dem mittelalterlichen Stil nachempfunden ist und eine pneumatische Orgel von Furtwängler & Hammer, ebenfalls aus dem Jahr 1905. Im Kirchturm hängen zwei Glocken. Eine historische Glocke wurde 1694 gegossen, die zweite moderne Glocke stammt aus dem Jahr 1971 und wurde von Friedrich Wilhelm Schilling gefertigt.
In den letzten Jahren erfuhr die Kirche umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen. Diese umfassten die Sicherung des Mauerwerks gegen Feuchtigkeitsschäden, die Restaurierung der historischen Fenster und die Erneuerung der Innenausmalung. Dank dieser Arbeiten ist das Bauwerk in seiner ursprünglichen Pracht erhalten geblieben. Neben den regulären Gottesdiensten wird die Kirche als Konzertkirche genutzt und bietet ein breites Repertoire von Bläsermusik bis Jazz.
© 2026 Stephan Prieß
The village church in Kapern is a remarkable example of Neo-Romanesque architecture and a defining feature of the village's skyline. Built between 1856 and 1860 under the direction of the renowned architect Conrad Wilhelm Hase, it is a three-aisled basilica designed in the style of medieval church architecture.
Constructed of solid brick, the church features a transept and an elaborate interior. Particularly impressive is the ornamental Art Nouveau decoration dating from 1905. Other highlights include murals from 1870 by the Dresden artist Karl Andreä, a baptismal font modeled on medieval styles, and a pneumatic organ by Furtwängler & Hammer, also from 1905. Two bells hang in the church tower: a historic bell cast in 1694 and a second, modern bell made by Friedrich Wilhelm Schilling in 1971.
In recent years, the church has undergone extensive restoration work. This included protecting the masonry against moisture damage, restoring the historic windows, and renewing the interior paintwork. Thanks to these efforts, the building has been preserved in its original splendor. In addition to regular church services, the building serves as a concert venue, hosting a wide repertoire ranging from brass music to jazz.
© 2026 Stephan Prieß
| Ort | Schnackenburg |
| Autor | Stephan |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern Kirche/Kloster |
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| Bildquelle | Wendland-Archiv |
| Urheber | Unbekannt |
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| Lizenz Vergleichsbild | Creative Commons BY-SA |
| Bildquelle Vergleichsbild | Denkmalatlas Niedersachsen |
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