ehem. Holzvogtstelle um 2018
Im Frühjahr 1644 – während des 30-jährigen Krieges - wurde die Region von heftigen Kämpfen zwischen holsteinischen und schwedischen Truppen erschüttert. Nachdem Bauernsöhne aus den hiesigen Dörfern als Partisanen schwedische Truppen angriffen, legten die Schweden als Vergeltungsmaßnahme die meisten Dörfer des Kirchspiels Kaltenkirchen in Brand. In Henstedt wurden fast sämtliche Höfen zerstört. Die Bewohner hatten sich nach Hohenhorst geflüchtet, wo sie in notdürftig erbauten Hütten hausten.
Hohenhorst war mit den anliegenden Wiesen südlich der Alster und den Heideflächen auf dem Rhen als Grenzgebiet zwischen den Dörfern Wilstedt und Henstedt umstritten. Die Streitigkeiten dauerten mehr als einhundert Jahre an und führten zu einem Kleinkrieg zwischen den Dorfschaften mit wechselseitigen Viehdiebstählen, Entwendungen von Torfsodenstrecken und Heuernten sowie auch Zerstörungen von Bienenstöcken. 1741 erst konnte die Grenze festgelegt werden.
| Ort | Henstedt-Ulzburg |
| Autor | HU entdecken |
| Kategorien | Stadtbild Straße/Verkehr |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
| Urheber | unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Henstedt-Ulzburg per Rad entdecken |