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Garnisonbrunnen

Symbol deutsch-französischer Freundschaft

Der Brunnen wurde von der abziehenden französischen Garnison „als sichtbares und dauerhaftes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und als Dank für die 45jährige Gastfreundschaft“ gestiftet. Die Einweihung des Brunnens an der Ecke der Hügelheimer Straße zur Wehrgasse im Juni 1991 erfolgte unter strömendem Regen.

Der massive Steinfindling aus Jurakalk ist von einem früheren Colonel aus dem südostfranzösischen Canjuers nach Müllheim gebracht worden. Das Brunnenbecken ist aus einem deutschen Stein geschliffen. So wie sich beide Brunnen-Elemente aneinanderfügen, wünschte sich der scheidende Colonel die zukünftige Beziehung von Frankreich und Deutschland: vereint im Europa der Zukunft.

Der Brunnen am Platz gegenüber des Kaserneneingangs wird leicht übersehen und ist doch ein wichtiges Zeugnis der gelebten Geschichte in der Garnisonstadt Müllheim.

Seit 1947 wurde die nach dem französischen Marschall Turenne benannten Kaserne von der französischen Besatzungsmacht genutzt. Bis 1991 waren dort das 12. Kürassierregiment und das 34. Artillerieregiment stationiert. Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 und im Zuge der Umgliederung der französischen und deutschen Streitkräfte wurde Müllheim 1992 Standort der Deutsch-Französischen Brigade. Nach einer wechselvollen gemeinsamen Geschichte dienen Deutsche und Franzosen seitdem gemeinsam in Müllheim in einer Kaserne, die seit 1993 nach dem früheren französischen Außenminister Robert Schuman (1886-1963) benannt ist.

Ort Müllheim im Markgräflerland
Autor Müllheim Tourismus
Kategorien
Stadtbild
Erinnern
Suchbegriffe / Tags
Garnisonbrunnen
Müllheim
Markgräflerland
Müllheimer Brunnen
Deutsch-Französische Brigade
Robert Schuman
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Lukas Müller
Urheber
Lukas Müller
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