Götzberg Mühle um 1900
Die Windmühle wurde 1877 auf dem ca. 71 m hohen Grothenbarg errichtet. Bei gutem Wetter hat man von hier einen wunderbaren Ausblick bis nach Hamburg.
Die Mühle war in ihren ersten Betriebjahren als sogenannter "Erdholländer" noch von einem Erdwall umgeben, vom dem aus die Kappe mit den Flügeln per Dreiecksbalken, dem "Steert", händisch in den Wind gedreht wurde. Um 1900 wurde die Kappe mit einer Windrose versehen, die den Steert ersetzte. Der überflüssig gewordene Erdwall wurde abgetragen und das Mühlengebäude konnte durch Anbauten um neue Lager- und Betriebsräume erweitert werden.
Das Foto dokumentiert die Götzberger Windmühle um ca. 1905, im Vordergrund stehen der Müller Johannes Schlüter und sein Helfer August Mökelmann.
Die Götzberger Mühle ist die einzige erhalten gebliebene Windmühle im Kreis Segeberg und eine der wenigen, deren Technik noch funktionstüchtig ist. Sie wird seit mehreren Generationen von der Müllerfamilie Schlüter betrieben.
Durch die Initiative des Vereins Götzberger Windmühle konnte das Denkmal und Wahrzeichen der Großgemeinde restauriert werden. Der Verein bietet nach Vereinbarung auch Führungen und Besichtigungen an. Zum jährlichen Mühlentag strömen über 1.000 Besucher aus dem weiteren Umkreis hierher.
An fünf Tagen die Woche kann der Mühlenladen mit seinem breiten Sortiment an hochwertigen Produkten wie Getreide, Mehl, Gewürze, Flocken, Nüsse, Tierfutter besucht werden.
| Ort | Henstedt-Ulzburg |
| Autor | HU entdecken |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern Straße/Verkehr |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
| Urheber | unbekannt |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
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