Grabplatte der Hemma 2022
Auf dem Foto kann man Hemma sehen. Sie war ab dem Jahr 827 die Gemahlin Ludwig des Deutschen und somit ostfränkische Königin. Gemeinsam hatte die beiden sieben Kinder.
Hemma war eine treue Anhängerin des Emmeramkultes. Sie verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in Regensburg und wurde auf eigenen Wunsch hin in Regensburg bestattet.
Im 13. Jahrhundert wurde zu ihren Ehren ein Grabmal mit einem Steinbildnis errichtet, welches auch heute noch in der Kirche zu sehen ist (siehe Foto). Es zählt zu den bedeutendsten Monumenten des 13. Jahrhunderts.
Trotz des Steinbildnisses ist der Begräbnisort der Hemma umstritten. Sowohl der Stift Obermünster als auch das Kloster St. Emmeram beanspruchen das Grab der Hemma für sich. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wo die Königin tatsächlich begraben wurde.
Arbeitsauftrag:
Suche in der Klosterkirche nach dem Grabmal der Hemma!
Wie wird sie auf ihrer Grabplatte dargestellt?
Quellen:
Rädlinger-Prömper Christine: Sankt Emmeram in Regensburg. Struktur- und Funktionswandel eines bayerischen Klosters im früheren Mittelalter, in: Fürst Thurn und Taxis (Hg.): Thurn und Taxis Studien 16, Kallmünz 1987.
Schmid, Alois: Die Herrschergräber in St. Emmeram Regensburg, in: DA 32 (1976) 333-369.
| Ort | Regensburg |
| Autor | Hannah Rem |
| Kategorien | Kirche/Kloster |
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| Urheber | Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon |
| Zugeordnete Touren | Die Karolinger in Regensburg |