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1978 2024
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Grenzanlage um 1978

Mit Filmbeitrag über die damalige Situation von 1964

English version below

Elbe-Jetzel-Zeitung vom 9. August 1963:

"Scharfe Bewachung beim Zaunbau

Schnackenburg. Daß auf sowjetzonaler Seite Draht- und Minensperren gebaut werden, ist leider heute für niemanden mehr ein Grund zur Aufregung. Aber die Art, wie diese Sperren gebaut werden, hat jeden, der es an der Königsbrücke beobachtet hat — und das waren viele Fremdenverkehrsgäste des Gartow-Schnackenburger Gebietes —, erschüttert. Vom Stresower Brach bei Gummern bis zur Königsbrücke bei Kapern steht nun ein doppelter Stacheldrahtzaun. Er ist 20 bis 50 Meter hinter dem alten Grenzzaun mit dem Todesstreifen errichtet worden. Das freie Gelände an der Königsbrücke gestattete einen guten Einblick in die Arbeitsvorgänge.

Eine Pionierkompanie baute den Zaun, in jeder Gruppe bewachte ein Mann mit MP seine Kameraden; die Feldwebel waren außerdem mit Pistolen bewaffnet. Dahinter standen einige Schützenpanzerwagen mit schußbereiten Maschinengewehren. Vor dem Doppelzaun war zur bundesdeutschen Seite hin eine rote Leine gezogen. Auf dieser gekennzeichneten Linie waren MG-Doppelposten in Schützenlöchern, alle mit Feldstechern ausgestattet; einige Posten zusätzlich mit Hunden. Vor diesem MG-Doppelposten wiederum lief eine Doppelstreife mit aufgepflanztem Seitengewehr. Der Ausbau geht in Richtung Nienwalde weiter."

(Quelle: https://www.wendland-archiv.de/details/An%20der%20innerdeutschen%20Grenze/52575)

Wie über die damalige Situation von Schnackenburg berichtet wurde, kann in dem Film "Die Zeit unter der Lupe" von 1964 ab Minute 3:00 gesehen werden:

https://digitaler-lesesaal.bundesarchiv.de/video/32854/700944

© 2026 Stephan Prieß

 

​Elbe-Jetzel-Zeitung from August 9, 1963:

"Strict security during fence construction

Schnackenburg. Unfortunately, the fact that wire barriers and mine barriers are being built on the Soviet zone is no longer a cause for alarm for anyone today. But the way these barriers are built shocked everyone who observed it at the Königsbrücke - and that included many tourists from the Gartow-Schnackenburg area. There is now a double barbed wire fence from the Stresower Brach near Gummern to the Königsbrücke near Kapern. It was built 20 to 50 meters behind the old border fence with the death strip. The open area at the Königsbrücke allowed a good insight into the work processes.

A pioneer company built the fence, in each group a man with an MP guarded his comrades; the sergeants were also armed with pistols. Behind them were a few armored personnel carriers with machine guns at the ready. A red line was drawn in front of the double fence towards the Federal German side. On this marked line there were double machine gun posts in foxholes, all equipped with binoculars; some posts also have dogs. In front of this double machine gun post there was a double patrol with mounted side guns. The expansion continues towards Nienwalde."

(Source: https://www.wendland-archiv.de/details/An%20der%20innerdeutschen%20Grenze/52575)

How the situation in Schnackenburg was reported at the time can be seen in the 1964 film "Time under the magnifying glass" from minute 3:00:

https://digitaler-lesesaal.bundesarchiv.de/video/32854/700944

© 2026 Stephan Prieß

 

Ort Schnackenburg
Autor Stephan
Kategorien
Tourismus
Erinnern
Stadttor/-mauer
Abriss
Suchbegriffe / Tags
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Wendland-Archiv
Urheber
Unbekannt
Urheber Vergleichsbild
Stephan Prieß
Lizenz Vergleichsbild Alle Rechte vorbehalten
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