Hafenturm Stahlgestell um 1965
Nachdem der Molenturm am Konstanzer Hafen (und am heutigen Standort der Imperia) 1890 abgerissen wurde, stand lange Zeit auf dem Sockel nur ein Stahlgestell, das als Bake (Signalgeber/Seezeichen) diente. Anfang der 90er Jahre muss das Stahlgestell der Imperia weichen.
Der Künstler Peter Lenk mietete zur Gestaltung der Imperia einen Saal, transportierte die Einzelteile der Statue in einer Nacht- und Nebelaktion an, montierte und verhüllte dann die Statue. Mehrere tausend Menschen waren am Hafen bei der Einweihung am 24. April 1993 anwesend. Dabei wurde die Statue Stück für Stück enthüllt.
Die Statue der Imperia war zu Beginn heftig umstritten. Vor allem die Konstanzer Kirchen und konservative Stadträte protestierten gegen die Erhebung einer Prostituierten zum Denkmal und gegen die als zu derb empfundene Darstellung des Papstes, auch das Erzbistum Freiburg meldete sich mit Bedenken zu Wort. Zu den Gegnern zählte auch der Kunstverein, der die künstlerische Qualität der Statue bezweifelte.
In Kürze entwickelte sich die Imperia jedoch zu einer Touristenattraktion und zu einem Wahrzeichen der Stadt. Es dürfte sich zudem um das weltweit größte Denkmal für eine Prostituierte handeln.
Quelle: Wikipedia
| Ort | Konstanz |
| Autor | Future History |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Brücke/Fluss |
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