ao-7843-13410-1698759521.jpg New
Original Image Old
volume_down Audio
close
comment Kommentieren
share Teilen
info Infos

Haus Schmitz

Fachwerkhäuser prägten bis zum 18. Jhdt. das Bild der Stadt

Im 17. Jahrhundert an der heutigen Peterstraße 5 erbaut, ist zur Geschichte des Hauses nicht viel überliefert. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde von den Eheleuten Schmitz das Fachwerk freigelegt, das bis dahin – wie bei vielen Fachwerkhäusern üblich – verborgen war. Sie betrieben im Haus die Central-Drogerie.
Am Beispiel dieses Hauses sollen die Merkmale eines Fachwerkhauses aufgeführt werden: Grundgerüst ist die Balkenkonstruktion. Ihre Zwischenräume wurden mit Lehmmörtel gefüllt, den man in ein Flechtwerk aus Zweigen schmierte. Das Hervorstehen („Vorkragen“) des oberen Stockwerkes diente vor allem repräsentativen Zwecken. Durch die geringe Größe der Fenster blieb die Wärme im Haus; geheizt wurde nur durch die Feuerstelle in der Küche. Bei diesem Haus wurden die Fenster des Erdgeschosses erst zur Einrichtung eines Ladens (1923) vergrößert.
Fachwerkhäuser prägten bis zum 18. Jahrhundert das Bild der Stadt, denn sie waren schneller und preiswerter zu erstellen als Ziegelgebäude. Sie sind selten geworden, weil die leichte Bauweise eine kürzere Lebensdauer als bei Massivbauten bedingt. Manche von ihnen sind auch abgebrannt, weil sie mit Stroh gedeckt waren; erst ab 1730 waren in Kempen die feuergefährlichen Strohdächer endgültig verboten.

Ort Kempen
Autor Stadt Kempen
Kategorien
Stadtbild
Suchbegriffe / Tags
Haus Schmitz
Kempen
Fachwerkhaus
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Freiwilligenagentur
Urheber
Unbekannt
Urheber Vergleichsbild
Gudrun Holzmann
Lizenz Vergleichsbild Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle Vergleichsbild Stadt Kempen
Zugeordnete Touren Altstadtrundgang Kempen
Old Town Tour of Kempen

Satellitenansicht