Hoftheater unter Goethe um 1800
1791 beschloss Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach die Gründung des Weimarer Hoftheaters im Komödienhaus. Eröffnet wurde das Hoftheater von keinem Geringeren als Johann Wolfgang Goethe, dem die Leitung des Theaters übertragen wurde. Der ehemals anrüchige Ruf der Schauspielkunst wich unter Goethe einer hohen Wertschätzung und gesellschaftlichen Anerkennung der Schauspieler als Künstlerpersönlichkeiten.
1798 wurde das Hoftheater umgebaut, um das Gebäude den größeren Bedürfnissen der Klassikern anzupassen und noch im gleichen Jahr mit der Uraufführung von Schillers "Wallensteins Lager" wieder eröffnet. Goethe und Schiller wirkten anschließend bis 1805, dem Todesjahr Schillers, gemeinsam an der Weimarer Bühne. Bis auf die Jungfrau von Orleans wurden Schillers in dieser Zeit geschriebene Dramen alle in Weimar uraufgeführt, um von hier aus sehr schnell die Bühnen der Welt zu erobern. Das Goethe- und Schiller-Denkmal symbolisiert das gemeinsame Wirken der beiden Dichter in Weimar und ist heute das Wahrzeichen der Stadt.
1817 gab Goethe nach jahrelangen Streitereien sein Amt als Theaterdirektor auf. 1825 brannte das Komödienhaus ab, aber noch im gleichen Jahr öffneten sich die Pforten eines neuen Hoftheaters an gleicher Stelle.
Quelle: Wikipedia
| Ort | Weimar |
| Autor | Future History |
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