Kath. Pfarrhaus um 1920
Katholisches Pfarrhaus
Das katholische Pfarrhaus steht an hervorragender Stelle auf der Stadtmauer über dem Rheinstrom. Die älteste Erwähnung des Pfarrhauses datiert aus 1420. 1522 ist von einer gründlichen Erneuerung die Rede. Pfarrer Gottfried Eschenbrender fand das Pfarrhaus bei Übernahme der Pfarrstelle 1685 in einem schlechten Zustand vor und ließ es gründlich renovieren. 1784 und 1845 erlitt die Stadtmauer unterhalb des Pfarrhauses und des Kirchhofs durch extreme Hochwasser erhebliche Schäden. Der erste Schaden konnte erst 1802 durch Pfarrer Bachem behoben werden, nachdem die schlimme Kriegszeit vorbei war. 1845 stürzte die Stadtmauer unterhalb des Kirchhofs ein. Das Pfarrhaus blieb aber verschont. Pfarrer Bachem schuf den Erweiterungsbau und die Wirtschaftsgebäude, die heute nicht mehr stehen. 1945 war wieder eine gründliche Renovierung fällig, die das heutige Erscheinungsbild hervorbrachte. In der Folge tauchten umfangreiche Aktenbündel auf, die auf dem Dachboden lagerten. Es stellte sich heraus, dass darin die Geschichte Unkels seit dem 16. Jahrhunderts verborgen war. Dieser Fund umfasst heute im wesentlichen den Bestand des historischen Stadtarchivs.
| Ort | Unkel |
| Autor | Unkel |
| Kategorien | Stadttor/-mauer |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Stadtarchiv, Bild A015 |
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