Kirchenraum um 2015
die kunsthistorisch bedeutsame Innenausstattung der Kirche, die seit einigen Jahren wieder einen Mittelgang aufweist. Als Kleinod wird der geschnitzte Altarschrein (ca. 1460/70) bezeichnet, 1900 um einen neugotischen Seitenflügel aus der Werkstatt Langenberg in Goch erweitert. Hervorzuheben sind auch die Holzfiguren der Katharina, der Patronatsheiligen Petrus und Paulus, der Heiligen Victor und Jakobus sowie die Marienklage, von den sich einige den Kalkarer Bildhauern Douvermann, Jupan und Holthuys zuschreiben lassen. Sandsteinkruzifix und Taufstein aus dem 16. Jhdt. und die Magistratsbank (1774) sind zusätzlich erwähnenswert. Die Griether Kirche wurde am 5. März durch Artilleriebeschuss der Waffen-SS vom rechten Rheinufer schwer getroffen, Turm und Kirchengewölbe waren schwer beschädigt. Schon 1947 konnte sie dank einer opferbereiten Gemeinde und örtlicher Handwerker als erste kriegsgeschädigte Kirche wieder in Benutzung genommen werden.
| Ort | Kalkar |
| Autor | Grieth am Rhein |
| Kategorien | Kirche/Kloster |
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| Lizenz | Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain) |
| Bildquelle | Förderverein Hansestadt Grieth |
| Urheber | Konrad Hamacher |
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| Zugeordnete Touren | Geschichte |