Leopold Alfred Meier
Leopold war der Sohn von Joseph und Frieda Meier. Er hatte zwei Brüder: Max, der älter war als Leopold, und der jüngere Erwin. Ihr gemeinsames Elternhaus lag in der Hauptstraße 73. Nach dem Tod des Vaters 1928 zog Mutter Frieda in die Wilhelmstraße. Ihr Sohn Alfred lebte zu dieser Zeit in Frankfurt.
Seine Beziehung zu einer „Arierin“ wurde ihm durch die Nazis, die inzwischen in Deutschland an die Macht gelangt waren, als „Rassenschande“ ausgelegt. Leopold Alfred Mager kam in ein Konzentrationslager.
1935 kehrte er zu seiner Mutter nach Müllheim zurück, und beide emigrierten zwei Jahre später in die Schweiz. Von dort ging Alfred nach Italien und dann nach Frankreich, wo er sich der Résistance anschloss. 1942 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er im selben Jahr ermordet wurde.
Seine Brüder konnten sich retten. Max soll nach Südamerika emigriert sein, starb aber 1972 in Freiburg, Erwin lebte in der Schweiz, wo er 1944 starb.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
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| Bildquelle | Stolpersteine in Müllheim, Herausgeber: Markgräfler Museum Müllheim |
| Urheber | Jan-Peter Wahlmann |
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