Mathilde Meier
Mathilde Meier, geborene Löwenthal, stammte aus einem Geschäftshaushalt in Duderstadt. Sie heiratete den Segeberger Textil- und Möbelhändler Lede Meier. Das Paar besaß zwei Häuser in der Hamburger Straße 3 und 5. Hier kam das einzige Kind, die Tochter Margarethe, zur Welt. Lede Meier war in der jüdischen Gemeinde engagiert und wurde 1936 zu ihrem Präses. Er musste damit ihren Niedergang verwalten, zog dann aber 1938 mit seiner Frau nach Hamburg, wo er noch im selben Jahr verstarb.
Mathilde Meier deportierten die Nazis im Juli 1942 nach Theresienstadt. Da das Lager restlos überfüllt war, kam Mathilde Meier im September 1942 nach Treblinka und wurde dort am 23. September ermordet.
| Ort | Bad Segeberg |
| Autor | Tourist-Info Se... |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern |
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| Bildquelle | Kalkberg-Archiv |
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