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Raddampfer Schnackenburg um 1900

Auf der Elbe

English version below

Der Raddampfer „Schnackenburg“ wurde 1860 als Raddampfer „Maria“ in Dienst gestellt. Der Raddampfer war 50 m lang und wurde in der Blasewitzer Werft in Dresden gebaut. Angetrieben wurde der Raddampfer mit einer oszillierenden Zwillingsmaschine von John Penn & Sons mit 110 PS (Weitere Infos: https://historikerkreis-elbeschiffahrt.de/oberelbe-dampfschifffahrt/wissenswertes-ueber-die-dampf-technik/die-oszillierende-zwillingsmaschine/).

1870 wurde ein neuer Dampfzylinder und 1883 ein neuer 2-Flammrohr-Kofferkessel eingebaut. 1899 wurde der Raddampfer an die Reederei Otto Heuer in Schnackenburg verkauft. Der Raddampfer erhielt den Namen „Schnackenburg“ und verkehrte als solcher bis 1903 zwischen Hamburg und Magdeburg. In dem Jahr erfolgte der Verkauf an eine Reederei in Magdeburg, wo der Raddampfer 1906 in der Nähe des Magdeburger Doms sank. Nach der Bergung und Überholung wurde der Raddampfer nach Russland verkauft.

Zwischen 1923 und 1925 und erneut im Jahr 1949 hat die Familie Basedow aus Lauenburg versucht, die Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Wittenberge mit Halt in Schnackenburg wieder zu etablieren, allerdings ohne wirtschaftlichen Erfolg.

© 2026 Stephan Prieß

 

The paddle steamer “Schnackenburg” was put into service in 1860 as the paddle steamer “Maria”. The paddle steamer was 50 m long and was built in the Blasewitz shipyard in Dresden. The paddle steamer was powered by an oscillating twin engine from John Penn & Sons with 110 hp (further information: https://historikerkreis-elbeschiffahrt.de/oberelbe-dampfschifffahrt/wissenswerts-ueber-die-dampf-technik/die-oszillierte-zwillingsmaschine/).

In 1870 a new steam cylinder was installed and in 1883 a new 2-flame-tube suitcase boiler was installed. In 1899 the paddle steamer was sold to the Otto Heuer shipping company in Schnackenburg. The paddle steamer was named “Schnackenburg” and ran as such between Hamburg and Magdeburg until 1903. That year it was sold to a shipping company in Magdeburg, where the paddle steamer sank near Magdeburg Cathedral in 1906. After salvage and overhaul, the paddle steamer was sold to Russia.

Between 1923 and 1925 and again in 1949, the Basedow family from Lauenburg tried to re-establish steamship travel between Hamburg and Wittenberge with a stop in Schnackenburg, but without economic success.

© 2026 Stephan Prieß

Ort Schnackenburg
Autor Stephan
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Tourismus
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