Rhen ehemalige Rhinkaten um 1930
Auf dem heutigen Industriegelände entstanden schon im 18. Jahrhundert sogenannte Rhinkaten, welche ab 1766 von drei Bauern genutzt werden durften. Dieses Ereignis war der Beginn der Bebauung des Rhen. Der in der Nähe befindliche Rhinkatenweg erinnert an diese Zeit.
Siedler ohne Arbeitsplatz und ohne eigenes Einkommen waren nicht gern gesehen, da sie der Wohlfahrtsfürsorge zur Last fielen. Man verwehrte ihnen häufig die behördliche Anmeldung und Bauanträge wurden jahrelang zurückgehalten.
Ohne Arbeit und ohne öffentliche Fürsorge wurden die Lebensumstände für viele zusehends schlechter. In den 1930er Jahren kamen aufgrund der Wirtschaftskrise noch einmal weitere mittellose Familien aus Hamburg auf den Rhen.
Nach dem 2. Weltkrieg kamen weitere Rhinkaten hinzu, welche zur Unterkunft ausgebombter Hamburger dienten. Hier und am Alten Postweg wurden daraufhin ohne behördliche Genehmigung Erdhütten und Bretterbuden errichtet, die später ausgebaut wurden.
Das 1963 als Familienunternehmen gegründete ehemalige Einzelunternehmen Alsterbeton, welches heute den Bauplatz einnimmt, besteht aus einem Netzwerk von 55 Tochtergesellschaften.
| Ort | Henstedt-Ulzburg |
| Autor | HU entdecken |
| Kategorien | Stadtbild Straße/Verkehr Abriss |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
| Urheber | unbekannt |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
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