Schleifmühle Durand um 1930
Hier gleich nebenan steht die Schleifmühle der Familie Durand, wo wir unsere Werkzeuge, Äxte und Pflugscharen herrichten lassen. Der kurze Weg ist da sehr von Vorteil. Vor wenigen Jahren wurde hier der Mühlenkanal überdeckt, damit niemand hineinfällt und die Gerbergasse für Fuhrwerke und Fußgänger sicherer wird.
Seit die von den Leuten „Nikolai-Bruck“ genannte Brücke über den Klemmbach gebaut wurde, hat hier der Verkehr zugenommen. Am 26. August 1894 rollte die erste Chaise über das neue Bauwerk.
Mein lieber Karl hat auch eine Laterne mit einer Petroleumlampe gestiftet, die auf einem gusseisernen Pfahl befestigt war, damit man auch nachts sicher den Klemmbach überqueren konnte. 55 Mark hat die Beleuchtung gekostet.
Heute kann ich mir kaum noch vorstellen, wie das war, als die Fuhrwerke nur über eine Furt durch den Klemmbach die Frick-Mühle erreichen konnten. Lediglich für Fußgänger gab es einen Steg, der sie trockenen Fußes zu unserem Hof brachte.
In einem Artikel der Markgräfler Nachrichten vom 21. März 1953 berichtet Redakteur Fritz Fischer, wie in kalten Wintern vor dem Bau der Brücke die zur Furt hin steil abfallende Hafnergasse von den Kindern zum Schlittenfahren genutzt wurde. Manchmal sei im Eifer des Spiels ein Schlitten im Eis eingebrochen, zitiert Fischer einen der „Schlittler“.
Wir gehen weiter die Gerbergasse westwärts.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Brücke/Fluss |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Buch "Entlang des Klemmbach" von Bernhard Trub, S. 150 |
| Urheber | Unbekannt |
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| Lizenz Vergleichsbild | Alle Rechte vorbehalten |
| Zugeordnete Touren | Müllheimer Mühlenweg |