Sprengenmühle 1855
Nun kommen wir zur Sprengenmühle. Hier hat sich unglaublich viel getan. Das städtische Schwimmbad, mit großzügigen Geldmitteln der Familie Blankenhorn erbaut, hatte das kleine Bad zwischen Matten- und Diethelmmühle abgelöst.
Als die Sprengenmühle 1877 abbrannte, baute man an ihrer Stelle eine Brauerei. Praktisch war hier der oberhalb des Schwimmbads aufgestaute Ganter-Weiher, aus dem im Winter die dicken Eisblöcke zur Kühlung des Biers für den Sommer herausgesägt wurden.
Die kleine warme Quelle auf dem Gelände wurde seit bald 200 Jahren von Badegästen für Wannenbäder genutzt, ihr Ruf als Heilbad reichte bis nach Basel. Ihr Wasser soll für fast alle Krankheiten gut sein, steht in einer Denkschrift, die der Markgräfliche Landphysiker Jägerschmidt und ein Basler Professor namens Dr. König verfassten.
Nun geht es nach links steil bergauf bis zur Brunnmattstraße, die auf einer Brücke den Klemmbach überquert. Kurz nach der Brücke stehen rechts die schön renovierten Gebäude der Gabelmann-Mühle, die 1930 stillgelegt wurde und sich jetzt in Privatbesitz befindet.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Buch "Entlang des Klemmbach" von Bernhard Trub, S. 167 |
| Urheber | J.H.F. Grether |
| Zugeordnete Touren | Müllheimer Mühlenweg |