St.Peter
Die Kirche St.Peter war der erste Sakralbau der Stadt Zürich nach der Reformation. Der als einziger in der Barockzeit gebaute Kirchenraum wirkt wie ein hell und warm wirkender Festsaal. Die Kirche ist die Mutterkirche von katholisch Zürich. Die Kirche St.Peter hat den grösste Ziffernblattdurchmesser mit 8.64 Meter von Europa und wurde 1538 erbaut. Der untere Teil des Kirchenturmes ist spätromanisch und der obere gotisch. Der Kirchenturm ist älter als das Kirchenschiff aus dem Jahr 1705. Der Turm gehört der Stadt und der Glockenstuhl und Glocke gehören der Kirchengemeinde. In der Umgebung, im Lavatarhaus, in dem der reformierte Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller Johann Caspar Lavater (1741-1801) arbeitete. Er starb auf dem Weg vom Pfarrhaus zur Kirche, an den Folgen einer Schussverletzung, die ihm von einem französischen Besatzungssoldat zugefügt worden war. Bis 1915 sassen Feuerwächter oben in einem Zimmerchen des Kirchenturmes.