Strombergerstraße 1 2019
Die Kriegsgefangenen wurden von ihren Arbeitgebern in Gefangenenlagern untergebracht. 1943 planten verschiedene Firmen aus Oelde (Osthues und Bahsmann, Venti, Frieling, Raestrup und Haver & Boecker) ein gemeinsames Gefangenenlager für italienische Zwangsarbeiter zu errichten. Hier (in der Strombergerstraße 1) wurde das Gebäude für 15000 RM erbaut und statt der Italiener Ostarbeiterinnen untergebracht.
In den (Gefangen-) Lagern der Fremdarbeiter gab es einen strikt gegliederten Tagesablauf. Die Arbeiter hatten alle Zeiten, wie zum Beispiel den Arbeitsbeginn um 6:20 Uhr, und weitere Regeln einzuhalten. Hielten sie sich nicht an die Saalordnung (siehe Dokument), gab es harte Strafen: von Arrest bis sogar in Ausnahmen die Todesstrafe.
| Ort | Oelde |
| Autor | TMG |
| Kategorien | |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain) |
| Bildquelle | |
| Urheber | |
| Zugeordnete Touren | Oelde in der NS-Zeit |