Synagoge
1852 errichtete die jüdische Gemeinde Müllheims an dieser Stelle in der Hauptstraße 94 eine neue, repräsentative Synagoge.
Während des Pogroms am 10. November 1938 wurde das Gotteshaus geschändet und anschließend von der Finanzverwaltung des Deutschen Reiches übernommen. 1941 kaufte die Stadt Müllheim das Gebäude, das dann unter anderem ein Lager war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Synagogengebäude an die israelitische Religionsgemeinschaft Südbaden restituiert, 1947 von der Stadt Müllheim zurückgekauft.
1968 wurde die ehemalige Synagoge nach einem Gemeinderatsbeschluss vollständig abgerissen, nachdem der Oberrat der Israeliten Badens zuvor erklärt hatte, für die Frage eines Abbruchs der ehemaligen Synagoge nicht zuständig zu sein.
In der Südostecke des Platzes befindet sich seit 1973 eine Gedenkstätte. In die Mauer um den Gedenkstein herum wurden Steine der Synagoge eingefügt. Weitere Bauteile sind im Innenhof des Markgräfler Museums aufbewahrt. Eine Thorarolle aus der Müllheimer Synagoge konnte ebenfalls bewahrt werden und befindet sich heute im Thoraschrein der Synagogengemeinde von Florida, Argentinien.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Erinnern Synagoge |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Stolpersteine in Müllheim, Herausgeber: Markgräfler Museum Müllheim |
| Urheber | Markgräfler Museum |
| Urheber Vergleichsbild | |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Stolpersteine in Müllheim, Herausgeber: Markgräfler Museum Müllheim |
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