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Synagoge und Insel Schütt | um 1900

Blick auf die Nürnberger Hauptsynagoge von der Insel Schütt

Die Insel Schütt entsteht durch Sandbänke in der Pegnitz, die durch künstliche Aufschüttungen im Mittelalter ergänzt werden, so dass im 14. Jahrhundert erstmals von einer Insel die Rede ist.

Die am nördlichen Ufer der Pegnitz gegenüber der Insel Schütt gelegene Hauptsynagoge in Nürnberg wird schon im August 1938 gemeinsam mit dem jüdischen Gemeindehaus auf Anweisung von Julius Streicher zerstört. Zur Rechtfertigung dieser abscheulichen Tat führt Streicher an, dass die Synagoe „das schöne deutsche Stadtbild empfindlich stört".
Ein Wiederaufbau der Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgt nicht. Stattdessen wird das Stadtbild am nördlichen Ufer der Pegnitz zwischen Spitalbrücke und Hoher Steg grundlegend verändert. Auf der südlichen Hälfte des Grundstücks der Hauptsynagoge wird ein Uferweg angelegt. An die Hauptsynagoge erinnert seit 1988 ein Gedenkstein neben der Spitalbrücke.

Quelle: Wikipedia

Ort Nürnberg
Autor Romalu3
Kategorien
Stadtbild
Tourismus
Erinnern
Synagoge
Brücke/Fluss
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Insel Schütt
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80 Jahre Reichspogromnacht 2018
Lizenz Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain)
Bildquelle
Wikimedia Commons
Urheber
Unbekannt

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