Theatinerkloster 1911
Ansicht des Theatinerklosters (Haus Nr. 21) und links anschließend des Palais Berchem (Nr. 20). Das Theatinerkloster wurde 1679 von Lorenzo Perti aus Como im gleichen Stil wie das von Enrico Zuccalli stammende Palais Berchem erbaut, so dass beide Gebäude einen einheitlichen Block bildeten, der auf die Theatinerkirche zulief und dessen Traufe genau auf Höhe der Pilasterkapitelle der Erdgeschoßzone der Theatinerkirche mündete. Auf dem Foto beginnt das Theatinerkloster nach dem rechtesten Fenstererker, der noch zum Palais Berchem gehört. Das Theatinerkloster wurde Anfang des 19. Jhs vom bayerischen Staat gekauft und zum Innenministerium umfunktioniert.
Im 2. Weltkrieg zerstört, wurde das Theatinerkloster 1970-72 von Gustav Gsaenger rekonstruiert und dabei in Richtung Palais Berchem verlängert, welches ebenfalls zerstört worden war, so dass sich heute wieder der Anblick eines einheitlichen barocken Baukörpers darbietet.
Quellen:
Konstantin Köppelmann, Dietlind Pedarnig: Münchner Palais. München 2016
Hemmeter, Karlheinz: Bayerische Baudenkmäler im Zweiten Weltkrieg. München 1995
Schadenskarte der Münchner Innenstadt 1945 (Stadtbauamt), Franz Schiermeier Verlag
| Ort | München |
| Autor | leonardo |
| Kategorien | Stadtbild |
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| Lizenz | Creative Commons BY-ND |
| Bildquelle | Stadtarchiv München – Sammlung Pettendorfer |
| Urheber | Georg Pettendorfer |
| Zugeordnete Touren | Theatinerstraße |