Torhaus
Das Torhaus mit seinem steinernen Unterbau zählt zu den ältesten Teilen der spätmittelalterlichen Kirchenburg. Die Inschrift über dem Tor nennt den Bauherren des Torhauses: „N“ = Nkolaus Wagenleiter, Abt von Herrenalb (1478 – 1486), das Baujahr „anno d(omi)nj 1478“ und die Devise des Abts: „ih(s)u nazareno“ (Jesus von Nazareth geweiht).
Das Torhaus hatte drei kleine Schüttböden für Hackfrüchte, die wohl zur Notversorgung dienten. Über den Kirchgraben führte eine Zugbrücke zum Tor. Der Graben war mit Karpfen als Fastenspeise besetzt.
Beim Verkauf des Grabens 1797 ging das Torhaus in Privatbesitz über und wurde umgebaut. Viele Jahre befand sich im Erdgeschoss ein Krämer- und Gemüseladen.
Heute wird das Gebäude vom „Heimatkreis Merklingen“ für museale Zwecke und Ausstellungen genutzt.
| Ort | Weil der Stadt |
| Autor | Weil der Stadt ... |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern Burg/Schloss |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | 02_torhaus_1478_kirchplatz_4.jpg 413.62 KB |
| Urheber | Unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Ortsrundgang Merklingen |