Ulzburg ehem. Zollstelle um 1900
Hier an der Ecke Hamburger Straße/Alter Burgwall befand sich der königliche Zollkrug, der 1871 niederbrannte. Der dort neu errichtete Gasthof Krohn (später Riecken) nannte sich Ulzburger Hof - siehe Foto.
Ursprünglich befand sich der Krug gegenüber an der Ostseite der Heerstraße. (Das Flurstück hieß noch lange „Up’n Schloss“.) Mutmaßlich war er auch Ausgangspunkt für die Gründung des Kätnerdorfes Ulzburg. Der große Hof diente vom 14. bis 17. Jahrhundert der königlichen Familie als Rastort auf ihren Reisen und war Treffpunkt bei Verhandlungen.
1644 - während des 30-jährigen Krieges - wurde Ulzburg niedergebrannt und der Krug daraufhin an der Westseite neu aufgebaut. Er wurde zu einer wichtigen Zollstelle im Süden des dänischen Gesamtstaates. In erster Linie sollte der Ochsenhandel kontrolliert werden: Jedes Jahr wurden Zehntausende Ochsen hier vorbei getrieben. Dieser Pfad gibt dem heutigen Rad- und Wanderweg „Ochsenweg“ seinen Namen.
Aber auch die Ein- und Ausfuhr von Waren hatte über Ulzburg zu erfolgen und hier mussten die Güter verzollt werden. 1838 wurde die Zollstelle geschlossen, als die westlich gelegene neue „Kunststraße“ von Altona nach Kiel (die heutige B4) den Fracht- und Personenverkehr aus Ulzburg abzog.
| Ort | Henstedt-Ulzburg |
| Autor | HU entdecken |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Straße/Verkehr |
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| Bildquelle | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
| Urheber | unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Henstedt-Ulzburg per Rad entdecken |