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Volkszeitung und SPD um 1930

Volkszeitungsverlag und -druckerei, SPD-Parteisekretariat

In diesem Gebäude waren sowohl die Redaktion als auch die Druckerei sowie eine Buchhandlung der sozialdemokratischen „Volkszeitung“ untergebracht. Zudem befand sich hier das SPD-Parteisekretariat. Der Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 hatte zur Folge, dass Gegner des Nationalsozialismus einer immer umfassenderen Verfolgung ausgesetzt waren, was sich auch in Mainz zeigte. Schon eine Woche später wurde die Redaktion der Volkszeitung von der Mainzer SA unter Führung von Fritz Klesy durchsucht. Am 2. Mai desselben Jahres kam es zu einer erneuten Besetzung des Gebäudes. Dieses Mal wurden die Druckmaschinen sowie sämtliche Dokumente, darunter auch die Mitgliederkartei der Mainzer SPD, beschlagnahmt, die Volkszeitung wurde verboten. Im Rahmen dieses Ereignisses wurden mehrere Mitglieder des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“, einem politischen Wehrverband zum Schutz der demokratischen Republik, verhaftet, da sie bei der Beschlagnahmung Widerstand leisteten.

Ort Mainz
Autor Alexander
Kategorien
Erinnern
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Lizenz Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain)
Bildquelle
Pfad der Erinnerung. Orte der NS-Diktatur in Mainz 1933 bis 1945
Urheber
Unbekannt

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