Wendelinskapelle
Die ehemalige Friedhofskapelle wird 1523 erstmals urkundlich erwähnt, entstand aber wohl schon zur Zeit der größten Verehrung St. Wendelins um 1500. Der heilige Wendelin war der Schutzpatron der Hirten und Bauern. Seine Kapellen wurden meist an belebten Feldwegen angelegt, um den Bauern ein kurzes Gebet nahezulegen.
In die vermauerten Sühnekreuze neben der spitzbogigen Pforte sind Ofenschießer als Handwerkszeichen der Bäcker eingemeißelt. Die Wasserstandsmarken zeugen von den Überschwemmungen der Würm (1702, 1778, 1874, 1914).
Im Inneren ist der barocke GRabstein des Rösslewirts Johann Dürr (1681 - 1765) und seiner Ehefrau aufgestellt. Nach langer Nutzung als Scheune wurde das Gebäude 1964 renoviert und dient seither als Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege.
| Ort | Weil der Stadt |
| Autor | Weil der Stadt ... |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern Kirche/Kloster |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | 26_wendelinskapelle_15jh_mittlere_43.jpg |
| Urheber | Unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Ortsrundgang Merklingen |