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Salvatorkirche 1907

Salvatorstraße 17

Ansicht der Salvatorkirche von Süden mit Salvatorplatz. Rechts neben der Kirche der niedrige Ladenanbau der Buchhandlung Hugendubel, rechts davon angeschnitten das Palais Minucci, darüber im Hintergrund der Chor der Theatinerkirche. Links hinter der Salvatorkirche das heute noch bestehende Haus Salvatorplatz 4, ganz links angeschnitten der ehemalige Marstall des Herzogs Wilhelm von Birkenfeld.
Die Salvatorkirche wurde 1492-94 in spätgotischem Backsteinstil erbaut und diente als Friedhofskirche des hier angelegten und 1480 geweihten neuen Friedhofs der Frauenkirche, nachdem der alte, um die Frauenkirche herum liegende Friedhof überfüllt war. Auf diesem Friedhof wurden im Laufe der Zeit namhafte Künstler bestattet, u.a. die Maler Hans Mielich, Nikolaus Prugger, Franz Joachim Beich und Georges Desmarées, die Baumeister Johann Baptist Gunetzrhainer und Francois de Cuvilliés d.Ä. sowie die Bildhauer und Schnitzer Balthasar Ableitner, Andreas Faistenberger, Joachim Dietrich und Wenzel Miroffsky. 1788 wurde der Friedhof zusammen mit allen anderen innerhalb der Stadtmauern liegenden Friedhöfe aufgelassen und 1829 wurde die Kirche von König Ludwig I. der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde in München überlassen, die dort heute noch ihren Sitz hat.
Weitere Informationen zur Salvatorkirche siehe hier.
Im 2. Weltkrieg erlitt die Kirche nur geringe Schäden, u.a. an der Eindeckung des Dachstuhls, vor allem aber gingen einige sehr wertvolle in spätgotischem Stil bemalte Fenster zu Bruch, die leider nur teilweise wieder repariert werden konnten.

Quellen:
Heinrich Habel, Johannes Hallinger, Timm Weski: Denkmäler in Bayern, Landeshauptstadt München Mitte, München 2009

Ort München
Autor leonardo
Kategorien
Stadtbild
Kirche/Kloster
Suchbegriffe / Tags
Salvatorstraße
Salvatorplatz
Salvatorkirche
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Stadtarchiv München
Urheber
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