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Baptisterium Lateran um 440

Baptisterium des Lateran

Baptisterium

Das heute als San Giovanni in Fonte bezeichnete Baptisterium, die Taufkapelle geht in ihren Ursprüngen ebenfalls auf Konstantin zurück. Im 5. Jh. Wurde unter Sixtus III. der einst runde Bau zu einem achteckigen Bau umgestaltet. Dieser Umbau erfolgte möglicherweise um die Taufkapelle dem biblischen Jerusalem anzugleichen, das ebenfalls oktogonal sein sollte. Die Achteckige form des Baptisteriums wurde zum Vorbild für spätere (Tauf)Kirchen wie San Vitale in Ravenna, das Baptisterium von Florenz, der Aachener Dom oder auch des Felsendoms in Jerusalem.
Die seitlich an das Baptisterium angebauten Kapellen, die heute nur noch zum Teil erhalten sind wurden von Sixtus’ Nachfolger Hilarius fertiggestellt. In der Nordöstlichen, Johannes dem Evangelisten geweihten Kapelle kann man noch heute das Apsismosaik aus der Spätantike bewundern. Die entgegengesetzte Kapelle für Johannes den Täufer wurde im 17. Jh. Durch einen barocken Neubau ersetzt. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Baptisteriums im Auftrag von Papst Urban VIII. Restauriert und neu ausgestaltet.

Überlegungen:
An welche anderen (Kirchen)Bauten erinnert die oktoginale Form des Baptisteriums?

Literatur:
Bierbaum, Kirsten Lee: Die Ausstattung des Lateranbaptisteriums S. Giovanni in Fonte unter Urban VIII. Petersberg 2014. Zugl. Diss. Uni Bonn 2009.
Wehrens, Hans Georg: Rom. Die christlichen Sakralbauten vom 4. bis zum 9. Jahrhundert, ein Vademecum. Freiburg 2016.

Ort Roma
Autor Romexkursion2018
Kategorien
Kirche/Kloster
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