Passetto di Borgo 2017
Schon 1084 suchte Papst Gregor VII. vor Heinrich IV. Schutz in der Engelsburg. Seit dem 12. Jahrhundert befand sich die Engelsburg im Besitz der Päpste. Zuvor wechselte der Besitz zwischen den römischen Adelsgeschlechtern. Im 11. Jahrhundert wurde ein großer Turm auf dem Grundzylinder errichtet. 1277 ließ Papst Nikolaus III. einen etwa 800m langen in die Mauer integrierten Verbindungsgang namens „Passetto di Borgo“ vom Apostolischen Palast im Vatikan zur Engelsburg erbauen. Erst unter Bonifaz IX. (1350-1404) wurde der Umbau der Engelsburg zur päpstlichen Festung eingeleitet und im 15. Jahrhundert wurde die Engelsburg unter Papst Alexander VI. und Nikolaus V. weiter ausgebaut. Die Päpste ließen prächtige Wohnungen erbauen, welche teilweise heute noch zu bestaunen sind. Außerdem wurde die Festung um vier Eckbastionen erweitert. Während der „Sacco di Roma“, der großen Plünderung Roms im Jahr 1527, nutze Papst Clemes VII. den Fluchtweg, um sich vor Kaiser Karl V. und seinen Truppen einen Monat in Sicherheit zu bringen. Papst Sixtus V. richtete eine Schatzkammer ein.
Später wurde die Engelsburg als Gefängnis genutzt, bis sie im 19. Jahrhundert an den italienischen Staat überging und seit 1901 als Museum zu besichtigen ist.
| Ort | Roma |
| Autor | Romexkursion2018 |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern Burg/Schloss Stadttor/-mauer |
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| Lizenz | Creative Commons BY |
| Bildquelle | https://commons.wikimedia.org/wiki/File:EngelsburgPasseto.jpg |
| Urheber | Unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Die Rückkehr der Päpste |