Kleines Haus Glückert 1901
Das am Alexandraweg gelegene Kleine Haus Glückert bildet ein Pendant zum benachbarten Haus Habich. Ursprünglich als Wohnhaus für das Koloniemitglied Rudolf Bosselt vorgesehen, erwarb es schon während der Bauzeit der Hofmöbelfabrikant Julius Glückert, der bis zu seinem Tode 1911 darin wohnte.
Die nach Norden weisende Fassade besteht überwiegend aus glatten weißen Putzflächen, in der unteren Etage unterbrochen von hochrechteckigen schmalen Fenstern zu beiden Seiten eines flachen Risalits. Dieser findet seinen oberen Abschluss in Form eines hölzernen Rahmens mit geschnitzten Figuren von Rudolf Bosselt, die zwei große Sprossenfenster einfassen. Das dunkle Holz bildet einen reizvollen Kontrast zu den hellen Putzflächen ringsum.
Das Kleine Haus Glückert ist als Architektur im Original erhalten, auch die von Patriz Huber entworfene Inneneinrichtung wurde zum großen Teil vor späteren Veränderungen bewahrt. Lediglich der nach Osten gelegene Eingang wurde im Zuge einer Umnutzung zu einem Mehrfamilienhaus vereinfacht.
| Ort | Darmstadt |
| Autor | DA-Marketing |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. 8, 1901, S. 579 Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt |
| Urheber | Fotograf: unbekannt |
| Urheber Vergleichsbild | |
| Lizenz Vergleichsbild | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle Vergleichsbild | Kleines Haus Glückert, Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker |
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