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Polizei 2019

Strafmaßnahmen gegenüber Fremdarbeitern und Bürgern

Es gab des öfteren Diebstahlsdelikte, vor allem von Lebensmittel, da die Essensrationen der sowjetischen „Normalarbeiter“ zum Beispiel nur ein Drittel des Fleischverbrauchs und die Hälfte an Butter, die ein deutscher Bürger durchschnittlich in der Woche verbrauchte, vorgesehen hatten.

 

In Oelde wurde eine Sekretärin namens E. Borgas wegen Betreuung einer Ukrainerin beim Kirchgang zu vier Tagen Haft verurteilt, die sie an zwei Wochenenden im Oelder Gefängnis abgesessen hat.

 

Über Fluchtversuche hatte sich die hiesige Polizei keine Gedanken gemacht, da sie durch Belohnungen Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten hatte und selbst wenn einmal jemand versucht hat, zu fliehen, war dieser Versuch verhindert worden.

 

Polnische Fremdarbeiter wurden als besonders „minderwertig“ angesehen. Es gab sogar eine Verordnung, die den Geschlechtsverkehr zwischen einer deutschen Frau und einem Polen unter Todesstrafe (für den Polen) stellte.

Ort Oelde
Autor TMG
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Lizenz Unbeschränktes Nutzungsrecht (Public Domain)
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Zugeordnete Touren Oelde in der NS-Zeit

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