Emma-Jaeger-Bad um 1945
Das erste Volksbad in der Stadt wurde zwischen 1909-11, dank der großzügigen namensgebenden Spenderin, der wohlhabenden Schmuckfabrikantentochter Emma Jäger erbaut. Mit einer Hauptschauseite zum Fluss hin präsentiert sich das vierflügelige Bauwerk dem Betrachtenden. Die Architektursprache mit verspielten Erkern, Giebeln und Steildächer sowie den verputzten Fassadenflächen erinnern an die Baukunst der deutschen Renaissance. Insgesamt standen den Bürgern zwei Schwimmhallen, ein Dampfbad, ein Fangobad und eine medizinische Abteilung zur Verfügung. Der markante Turm diente als Hochbehälter für die Wasserversorgung aus dem Tiefbrunnen. Beim Angriff am 23. Februar 1945 wurde das Bad in großen Teilen beschädigt, welches bis auf die im Westen anschließende Frauenschwimmhalle, zwischen 1946-49 vereinfacht wiederaufgebaut wurde. 1965 ergänzte man das Bad um eine zweite Schwimmhalle an der Gerberstraße. Das Bad blieb bis 2010 in Betrieb. Von 2011 bis 2014 erfolgte der Umbau zum EMMA Kreativzentrum statt.
| Ort | Pforzheim |
| Autor | WS-Pforzheim |
| Kategorien | Stadtbild Erinnern |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | S1-6-7-R-24 Stadtarchiv Pforzheim- Institut für Stadtgeschichte |
| Urheber | Hermann Mayer |