Die Donau um 1484
Fernhandel über die Donau
Vom 11. bis zum 14. Jahrhundert fand in Regensburg aufgrund seiner überregionaler Beziehungen ein wirtschaftlicher Aufschwung statt. Die Regensburger Unternehmereliten konnten über die Ost-West-Achse der Donau Fernhandel betreiben und orientalische Luxuswaren importieren. Der Handel mit Luxusgütern wie Pelz, Seide oder Gewürze trug enorm zum Reichtum der Regensburger Eliten bei. Aufgrunddessen konnte die Stadt in dieser Zeit einen wachsenden Wohlstand verzeichnen.
Die Steinerne Brücke bildete einen festen Donauübergang und verknüpfte den Handel auf der Donau mit dem Nord-Süd-Handel nach Regensburg.
Quellen:
- Wagner-Braun, Margarete: Handelsmetropole Regensburg, Ursachen des Aufstiegs und des Niedergangs, In: Schmid, Peter (Hrsg.): Regensburg im Spätmittelalter, Bestandsaufnahmen und Impulse, 1. Aufl., Regensburg 2007, S.201-214.
- Freitag, Matthias: Regensburg, Kleine Stadgeschichte, gekürzt in: https://www.regensburg.de/buergerservice/stadtgeschichte/regensburg-im-spaeten-mittelalter (zuletzt aufgerufen am 07.07.2020)
Didaktischer Hinweis (für Grundschüler):
1. Welche Waren waren zu dieser Zeit für die Regensburger Eliten von Interesse und warum?
2. Wie werden heute Güter aus dem Ausland importiert?
(Autor des Beitrages: Lea Laberer)
| Ort | Regensburg |
| Autor | Stadtgeschichte... |
| Kategorien | Brücke/Fluss |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Creative Commons BY |
| Bildquelle | Schöner Prospect der Steinern Brücken zu Regenspurg, Kupferstich des 18. Jh., Neuabdruck von der Originalplatte als Widmung für den Bibliothekartag 1923 |
| Urheber | Unbekannt |
| Zugeordnete Touren | Mittelalterliches Handelszentrum Regensburg |