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Ohmwerk Innen

Elektrisch betriebener Schiffsdurchzug

Mit dem Aufkommen der ersten Dampfschiffe in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Regensburg zunehmend zum westlichen Kopfhafen der Donauschifffahrt. Zwar hatten diese Schiffe jetzt die Kraft über den Strudel zu fahren, aber vorallem die Raddampfer waren bald zu breit für eine Brückenpassage. Mit der Fertigstellung des Ludwig-Donau- Main-Kanals 1845 (Bamberg-Kelheim) und insbesondere nach dessen Freigabe für (schwach) motorisierte Schiffe zum Ende des Jahrhunderts wurde neuerlich eine Schiffstreidelanlage erforderlich. Seit 1911 geplant, konnte endlich 1914 eine moderne, elektrisch betriebene Winde in Betrieb genommen werden. Ein Straßenbahnmotor (50 PS), gespeist aus dem Leitungsnetz der Straßenbahn, betrieb eine Seilwinde, die sich ebenfalls noch heute in diesem Gebäude Am Wiedfang 5a befindet. [1]

Die Schiffswinde aus dem Jahr 1914, die im Inneren des Schiffswindenhäuschens heute noch zu besichtigen ist, ist noch funktionstüchtig und wird zu besonderen Anlässen immer noch in Betrieb genommen.

 

 

Aufgaben für Schülerinnen und Schüler:

1. Frage: Wie wurde die Seilwinde ab 1914 angetrieben?

2. Frage: Was gab es vor dieser elektrisch betriebenen Seilwinde um die Schiffe flussaufwärts zu ziehen?

 

 

 

 

(Antwort zur 1. Frage: Durch einen Straßenbahnmotor gespeist aus dem Leitungsnetz der Straßenbahn.)

(Antwort zur 2. Frage: Eine große hölzerne Seilwinde seit spätestens 1353)

 

Literaturhinweise:

[1] Vgl.:ARBEITSKREIS - SCHIFFAHRTS-MUSEUM REGENSBURG e.V. :Schiffsdurchzug, in: https://www.donau-schiffahrtsmuseum-regensburg.de/index.php?page=12, [letzter Zugriff: 06.07.2020}

 

erstellt von: Veronika Bühler

Ort Regensburg
Autor Stadtgeschichte...
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Bildquelle
Stadt Regensburg
Urheber
Zugeordnete Touren Mittelalterliches Handelszentrum Regensburg

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