Grundschule E. v. Seidl
Emanuel-von-Seidl-Grundschule
Im Markt Murnau steht das einzige von Emanuel von Seidl geplante Schulgebäude. Die Eröffnung der Mädchenschule fand 1911 statt. Sie wurde vom Orden der Armen Schulschwestern geführt. An der Nahtstelle von Schultrakt und Wohnheim der Schwestern platzierte Seidl einen halbrunden Turm.
Der Neubau erhielt viel Lob: „Dank der ständigen Mitwirkung von Prof. von Seidl und der finanziellen Opferwilligkeit der Gemeinde ist das neue Schulhaus, dessen stattlicher Bau auf ragender Höhe das Ortsbild von Westen her fest beherrscht, eine Hauptzierde der Bezirksgemeinde und jedenfalls dessen schönstes Schulhaus.“
Das Schulhaus ging auch in die Kunstgeschichte ein: Sowohl Gabriele Münter als auch Wassily KIandinsky bezogen es in ihre Darstellungen mit Blick auf Schloß und Kirche ein.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich in der Schule ein Lazarett. Die moderne Erweiterung des Gebäudes entstand 1957/58. Mit der grundlegenden Neuordnung des Volksschulwesens im Jahre 1969 wurden die getrennten Schulen für Buben und Mädchen aufgehoben. Mit diesem Zeitpunkt endete auch das Wirken der Armen Schulschwestern. Seitdem werden die Schülerinnen und Schüler der Grundschule von weltlichen Lehrkräften unterrichtet.
1998 wurde die Schule nach ihrem Erbauer benannt.
| Ort | Murnau am Staffelsee |
| Autor | Tourist Information |
| Kategorien | Tourismus Erinnern Schule/Bildung |
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| Bildquelle | MarktArchiv Murnau |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Markt Murnau |
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