Leopold Bornstein
In diesem Haus in der Lübecker Straße 2 befand sich seit 1842 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Segebergs. Zum Haus gehörte eine Dienstwohnung für den Kantor und Religionslehrer der Gemeinde. Um diesen Posten gab es immer wieder Querelen, weil er schlecht bezahlt war.
1929 übernahm der 1873 geborene Leopold Bornstein dieses Amt. Er erlebte hautnah den Aufstieg der Nazis in Bad Segeberg mit und hatte unter schlimmen Anfeindungen zu leiden. Er flüchtete 1934 nach Dänemark. 1937 musste aufgrund der Verfolgung der Juden auch in der Freien Reichsstadt Danzig Bornstein nach Prag fliehen.
Am 20.06.1942 ist er auf jeden Fall von Prag nach Theresienstadt deportiert worden. Hier starb er an den unerträglichen Lebensbedingungen in dem Lager am 08.11.1942.
| Ort | Bad Segeberg |
| Autor | Tourist-Info Se... |
| Kategorien | Stadtbild Tourismus Erinnern Synagoge |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Kalkberg-Archiv |
| Urheber | Unbekannt |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Kalkberg-Archiv |
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