Ulzburg Kreuzkirche um 1970
Der Standort der Kreuzkirche ist geschichtsträchtig: Im Mittelalter und in der Neuzeit stand hier das zweite große Wirtshaus, der so genannte „Adlige Krug“, der ursprünglich im Besitz der Kadener Gutsherren war.
Hier wurde mit der Zunahme des Personenverkehrs eine Hauptpoststation der Verbindung von Jütland nach Hamburg eingerichtet. Auch als diese 1833 geschlossen wurde, blieb es ein großer Gasthof. In der Nachkriegszeit war er Sitz der Amts- und Gemeindeverwaltung.
1960 wurde beschlossen, der mittlerweile auf 6.000 Einwohner angewachsenen Gemeinde eine zweite Pfarrstelle zuzusprechen. Bis dahin war Ulzburg von der Pfarrstelle in Henstedt mitverwaltet worden.
Für den Neubau einer Kirche im Ortskern erwarb der Kirchenvorstand diese großzügige Fläche vom Alvesloher Bauern Langbehn, auf der 1964 die Ulzburger Kirche, die Kreuzkirche, die sich in ihrer Architektur an das typisch norddeutsche Hallenbauernhaus anlehnt, errichtet wurde.
Im Innern der Kirche erkennt man Fensterbilder zu verschiedenen Stationen im Leben Jesu Christi. Es gibt die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden und auch eine Ikone steht für orthodoxe Christen bereit. Obwohl die Kirche dem evangelisch-lutherischen Christentum angehört, finden hier regelmäßig auch römisch-katholische Gottesdienste mit den Pastoren der Nachbargemeinden aus Kaltenkirchen oder Norderstedt statt.
| Ort | Henstedt-Ulzburg |
| Autor | HU entdecken |
| Kategorien | Tourismus Kirche/Kloster |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Gemeindearchiv Henstedt-Ulzburg |
| Urheber | unbekannt |
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