Haus Winkelbach
Haus Winkelbach, obere Frankfurter Straße
Henrich Fuchs errichtete 1785 unmittelbar am südlichen Stadttor, unmittelbar an der Stadtmauer, ein stattliches Fachwerkhaus mit barocker Innenausstattung. Eine mehrstufige Außentreppe führte in das hochgelegene erste Geschoss, das man durch eine schöne Barocktür mit Oberlicht betrat. Im Inneren führte eine edle Barocktreppe in das Obergeschoss. Dieses ragte mit einem weit vorkragenden Überhang über die Straße. Rückwärtig schloss ein großer Garten an, der südlich von der Stadtmauer begrenzt wurde.
Eigentümer im 19. Jahrhundert war die Schreinerfamilie Walbröhl. 1926 heiratete der Betonfacharbeiter Pantaleon Josef Winkelbach die Erbin Christine Walbröhl. 1971 verkaufte deren Enkel, der Postbeamte Paul Winkelbach Haus und Grundstück an die Deutsche Bundespost, die das Gebäude und ein Stück alte Stadtmauer gegen den Widerstand des Denkmalschutzes abreißen ließ. Eine Postfiliale wurde nicht hier, sondern im ehemaligen Garten gebaut. Im weiteren Verlauf der Frankfurter Straße erkennt man typische Häuser kleiner Handwerker, die Nummern 8 und 10. Der Blick fällt auf Nr. 14, das „Haus im Kreuz“, erbaut um 1700. Es ist ein typisches Winzerhaus mit Ladeklappe im Giebel und Falltür zum Weinkeller direkt im Eingangsflur. Reiche Stuckdecken zieren das Innere.
| Ort | Unkel |
| Autor | Unkel |
| Kategorien | Erinnern Abriss |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | eigene, Bild MW001 |
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