Evangelische Kirche 2021
Evangelische Kirche, Fritz-Henkel-Str. 3
Die ersten Bürger protestantischen Glaubens kamen bald nach der Übernahme des Rheinlandes durch die Preußen 1815 nach Unkel. Den Beamten folgten pensionierte Militärs mit ihren Familien und Adlige, so dass eine kleine Gruppe Evangelischer dauerhaft in Unkel ansässig wurde. Zum Besuch des Gottesdienstes mussten sie benachbarte Orte wie Oberwinter aufsuchen. Lange gab es keinen Begräbnisplatz in Unkel, bis 1860 der evangelische Friedhof eingeweiht wurde. Der erste evangelische Gottesdienst in Unkel wurde 1887 im Hotel Clasen (das spätere „Schulz“) gefeiert. Ab 1915 stellte Elisabeth von Werner dafür einen Raum in dem von ihr bewohnten Fronhof zur Verfügung. Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Zahl der Bürger mit evangelischem Glaubensbekenntnis stark zu. Gottesdienst konnte nun im Freiligrathhaus gefeiert werden, das die Synode Rheinland von den Geschwistern Ullfers geerbt hatte. Der dringende Wunsch nach einem richtigen Kirchenraum wurde erfüllt, als Ilse Bagel, die Tochter Fritz Henkels jr., 1959 den nördlich an den Park der Henkel-Villa grenzenden ehemaligen Gemüsegarten zwischen der Rheinpromenade und der Fritz-Henkel-Straße zur Verfügung stellte, mit der Auflage an die Evangelische Kirchengemeinde, innerhalb von 3 Jahren mit dem Bau eines Gotteshauses zu beginnen. Der Koblenzer Architekt Hans Schönhagen ließ zuerst den Glockenturm bauen und anschließend den Kirchenraum. An Heiligabend 1964 feierte die Gemeinde mit Pfarrer Alfred Bierwirth den ersten Gottesdienst. Offizielle Einweihung war am 21.02. 1965. 2014 wurde 50-jähriges Jubiläum gefeiert.
| Ort | Unkel |
| Autor | Unkel |
| Kategorien | Stadtbild Kirche/Kloster |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | eigene, Bild HG005 |
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