Kaiser-Wilhelm-Platz um 1930
"Der Liebfrauenkirchhof war bis 1813 Begräbnisplatz. Auf dem nach Aufhebung der Gräber frei werdenden Platz fand bis 1913 ein Teil des Freimarktes statt. Der Ratskeller besteht aus zahlreichen Räumen, die sich über eine Fläche von 5.000 m² unterhalb des Alten und Neuen Rathauses, des Liebfrauenkirchhofs und Domshofs erstrecken. Er geht in seinen Ursprüngen auf die Erbauung des Alten Rathauses 1405/07 zurück – und ist somit einer der ältesten Weinkeller Deutschlands. Der äußere Schmuck des 1900/02 nach Plänen des Architekten Johann Georg Poppe erbauten Verwaltungsgebäudes der Baumwollbörse an der Wachtstraße wurde nach dem 1. Weltkrieg zurückgebaut und der Bau um zwei Stockwerke erhöht – somit verschwand auch der imposante Turm. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Liebfrauenkirchhof wurde 1893 eingeweiht und fiel 1942 der sogenannten Metallspende zum Opfer." (Stickelmann, R., Bremen-Ansichten von Rudolph Stickelmann und Susanne Frerichs, in: https://www.staatsarchiv.bremen...., Zugriff vom 17.11.2023)
| Ort | Bremen |
| Autor | Oliver Rosteck |
| Kategorien | Tourismus Rathaus Straße/Verkehr Platz/Park Wiederaufbau Abriss |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Kaiser-Wilhelm-Platz |
| Urheber | Stickelmann, Rudolph |
| Urheber Vergleichsbild | |
| Lizenz Vergleichsbild | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle Vergleichsbild | Sicht auf Bremer Marktplatz & Baumwollbörse |