Warmbach um 1916
Jetzt wollen wir mal den Warmbach entlanggehen. Wenn es im Winter eisig kalt ist, kann man sehen, woher der kleine Bach seinen Namen hat: Das Wasser dampft in der Kälte, die Ufer sind immer eisfrei. Des Rätsels Lösung ist eine Quelle, die vom Thermalwasser aus Badenweiler gespeist wird. Ein Stückchen weiter den Warmbach hinauf sehen wir die alte Ölmühle, die Johann Schmidt als Schwarzbau errichtet und bis 1889 mit dem Warmbachwasser betrieben hat. Dann musste er verkaufen, die neuen Besitzer waren die Häßlins, die es aber eher mit dem Weinbau hatten. Seither modert das Mühlenanwesen vor sich hin.
Von dieser Ölmühle waren noch lange die Gebäudereste zu sehen, bis sie im Zuge der Baumaßnahmen für die dahinterliegenden Wohnhäuser 2017 komplett entfernt wurden. Diese Passage entlang des Warmbachs bis zur Zieglestraße ist sehr hübsch, hier führen auch das Markgräfler Wiiwegli und der Himmelreich-Jakobusweg vorbei.
Wir gehen den Ziegleweg entlang bis zur ersten Abzweigung nach links und kommen zur Badstraße, in die wir nach rechts einbiegen.
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
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| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Buch "Entlang des Klemmbach" von Bernhard Trub, S. 174 |
| Urheber | Markgräfler Museum |
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| Zugeordnete Touren | Müllheimer Mühlenweg |