Carry Zivi
Carry Zivi, geborene Heimann, war die Tochter von Salomon Heimann und Rifka, geborene Meier. Carry Zivi war Kriegerwitwe und lebte in der Hauptstraße 91. Ihr Ehemann Heinrich Zivi starb 1918 im Ersten Weltkrieg. Er war der jüngste Bruder Gustav Zivis, der mit seiner Familie ebenfalls in Müllheim lebte.
Ebenso wie die Familie Gustav Zivis wurde auch Carry Zivi 1940 von Freiburg aus, wohin sie inzwischen umgezogen war, nach Gurs deportiert. Durch die Bemühungen von Carrys Nichte Laura, die bereits seit einigen Jahren in New York lebte, gelangte jedoch die gesamte Familie Zivi 1942 nach Französisch-Marokko, von wo aus die Überfahrt nach Amerika unternommen werden sollte. Aufgrund eines abgelaufenen Visums wurde Carry aber als Einzige aus dem abfahrbereiten Schiff zurückgeholt, schließlich nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Den anderen Familienmitgliedern gelang die Flucht in die USA
| Ort | Müllheim im Markgräflerland |
| Autor | Müllheim Tourismus |
| Kategorien | Erinnern |
| Suchbegriffe / Tags | |
| Lizenz | Alle Rechte vorbehalten |
| Bildquelle | Stolpersteine in Müllheim, Herausgeber: Markgräfler Museum Müllheim |
| Urheber | Jan-Peter Wahlmann |
| Urheber Vergleichsbild | |
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| Bildquelle Vergleichsbild | Stolpersteine in Müllheim, Herausgeber: Markgräfler Museum Müllheim |
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