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1890 2025
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Staltenbrunnen um 1890

Seit dem Jahr 2000 ist der Brunnenschacht wieder sichtbar

1709 wird der Staltenbrunnen in der Wilhelmstraße erstmals in einer Gemeinderechnung erwähnt, als es zum Austausch einer Scheibe durch einen Dreher aus Lipburg kommt. Die Rechnung belief sich auf 10 Gulden und 8 Kreuzer. 1807 wurde ein Dreher namens Friedrich zum Einbau einer Brunnenröhre in den hölzernen Brunnenstock beauftragt. Der Staltenbrunnen war zur damaligen Zeit also ein Pumpbrunnen.

In den 1890er Jahren wurde der Brunnen offenbar abgebaut, bei späteren Straßenbauarbeiten verschwand er unter der Fahrbahndecke. Bei der Sanierung der Wilhelmstraße Ende der 1990er Jahre wurde der Brunnenschacht wiederentdeckt. Das Landesdenkmalamt schätzte ihn als offenkundig mittelalterlichen Ursprungs ein und klassifizierte ihn als Kulturdenkmal.

Im Jahr 2000 wurde der Brunnenschacht gesichert. Zu dessen Sichtbarmachung in der entstehenden Fußgängerzone wurde er oberhalb des Bodens mit einer runden Sandsteinmauer erhöht, mit einer Beleuchtung versehen und einer begehbaren Verglasung abgedeckt.

Die rote Markierung im historischen Bild zeigt den Staltenbrunnen kurz vor dem Abbau von 1890. Das Bild wurde von der Brücke über den Klemmbach aufgenommen und in die Wilhelmstraße nach Norden fotografiert.  

Ort Müllheim im Markgräflerland
Autor Müllheim Tourismus
Kategorien
Stadtbild
Tourismus
Erinnern
Suchbegriffe / Tags
Staltenbrunnen
Müllheim
Markgräflerland
Brunnenschacht
gläserne Abdeckung
Pumpbrunnen
Lizenz Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle
Stadtarchiv Müllheim Nachlass N 13 Dieter Lais
Urheber
Dieter Lais
Urheber Vergleichsbild
Lukas Müller
Lizenz Vergleichsbild Alle Rechte vorbehalten
Bildquelle Vergleichsbild Lukas Müller
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